Berichte Appenzeller - Verein Basel
Delegiertenversammlung in Glarus Verfasser Willi Schläpfer
Worschtmöhli 27.4.2014 Verfasser Willi Schläpfer
117. HV 29.3.2014 Verfasser Willi Schläpfer
Preisjassen 28.2.2014 Verfasser Jürg Geering
Neujahrsapéro 10.01.2014 Verfasser Willi Schläpfer
Weihnachtsfeier 15.12.2013 Verfasser Edgar Sütterlin

Sonnesiits ond Schattehalb
mit Langenegger & Co.
 

Verfasser Willi Schläpfer
Stobete im Landgasthof 10.11.2013 Verfasser Willi Schläpfer
Jubilarenanlass 19.10.2013 Verfasser Hans-Peter Zürcher
Begegnungstag der schweiz. Appenzeller-Vereine in Chur 1.9.2013 Verfasser Willi Schläpfer
Konzert in Maisprach 25.8.2013 Verfasser Jakob Bodenmann
Wanderung 18.8.2013 Verfasser Edgar Sütterlin
Berichte zum 1. August 2013
Verfasser Jakob Bodenmann Mundart.
Verfasserin Vreni Preisig
Verfasser Willi Schläpfer
Verfasser Jakob Bodenmann 
Verfasser Edgar Sütterlin
Verfasser Fredy Aschwanden

Sommerhock 2013 Verfasserin Meta Diem
Jubilarenanlass 1 2013 Verfasser Edgar Sütterlin
Bericht vom Worschtmöhli 2013 Verfasser Willi Schläpfer

Besuch bei der „Basler Mission“

Verfasser Willi Schläpfer

Striichmusigtage 2013

Verfasser Edgar Sütterlin
Bericht 116 Hauptversammlung Verfasser Willi Schläpfer
Neujahrsapéro 2013 Verfasserin Noemi Rhyn
Weihnachtsfeier 2012 Verfasserin Meta Diem
Bericht Jubilarenfest 2 / 2012 Verfasser Edgar Sütterlin
Bericht Preiskegeln 2012 Verfasserin Marianne Bodenmann
Bericht e Hampfle Originaal Verfasser Willi Schläpfer
Tagesreise nach Trogen Verfasser Willi Schläpfer
Begegnungstag der schweiz. Appenzellervereine Verfasser Willi Schläpfer
Bericht Wanderung 2012 Verfasser Edgar Sütterlin
Appenzeller Ländlerfest Verfasser Hans Zimmermann
Bericht vom Worschtmöhli 2012 Verfasser Willi Schläpfer
Bericht HV 2012 Verfasser Willi Schläpfer
Bericht Preisjassen 2012 Verfasser Jürg Geering
Bericht Neujahrsapéro 2012 Verfasserin Meta Diem
Bericht Weihnachtsfeier 2011 Verfasserin Noemi Rhyn
Bericht / Ärbet Gsang ond Liebi Verfasser Willi Schläpfer
Bericht Preiskegeln 2011 Verfasser Christian Signer
Bericht Wanderung nach Kleinlützel 2011 Verfasser Willi Schläpfer
Redaktion Jakob Bodenmann
Bericht von der Hauptversammlung 2011 Verfasser Willi Schläpfer
Bild Jakob Bodenmann
Bericht vom Neujahrsapéro 2011 Verfasserin Meta Diem
Bericht Von der GV GundeldingerCasino Basel AG Verfasser Christian Signer
Bericht Weihnachtsfeier 2010 Verfasserin Noemi Rhyn
Bild-Bericht von der Herbstwanderung 2010 Verfasser Hansruedi Alder
Bericht von der Landsgemeindefeier und Worschtmöhli 2010 Verfasser Hansruedi Alder
Bericht von der HV 2010 Verfasser Christian Signer
Bericht vom Maibummel 2009 Verfasser Ernst Keller
Bericht von der Landsgemeindefeier und Worschtmöhli. Verfasser Christian Signer
Bericht von der Hauptversammlung vom 21. März 2009 Verfasser : Jakob Bodenmann

Die Berichte wurden vom Berichterstatter Peter Frick erstellt.

Peter Frick hat auf die HV 2009 sein Amt als Berichterstatter niedergelegt.

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Preis-Jassen 2009, des Appenzeller-Vereins Basel und Umgebung

Freitag, 6. Februar 2009, ab 1900 Uhr, fand im Rest Landgasthof in Riehen /BS, das Preis-Jassen statt. Seit Jahren gehört dieser Jassabend als fester, traditioneller Teil zum Jahresprogramm des Appenzeller-Vereins Basel und Umgebung. Genau zwei Duzend Jasserinnen und Jasser, Vereinsmitglieder und Gäste, hatten sich für das Tournier angemeldet.

Leider musste sich Ehrenmitglied Christian Signer kurzfristig wegen Krankheit abmelden. Eine angemeldete Person ist leider gar nicht erschienen und so „opferte“ sich Vorstandsmitglied Ernst Keller und Ehrenpräsident Jakob Bodenmann freiwillig als Zuschauer!

Nachdem die Teilnehmer bei Jürg Geering, der als Spielleiter und „Buchhalter“ amtete, ihren Einsatz bezahlt hatten, begrüsste die Präsidentin, Frau Beatrice Geering die Vereinsmitglieder und Gäste und wünschte allen „gueti Charte“ viel Glück und einen vergnügten Abend.

Gejasst wurden 5 Duchgänge, pro Spiel wurden die Karten achtmal ausgeteilt und die Paarungen wurden durch das Los entschieden. Kaum war die letzte Partie gelaufen, hatte Jürg Geering den auch schon die Punktzahlen zusammen gezählt und die Rangliste erstellt. Alle im „Sääli“ waren gespannt auf die Resultate, als Jürg zusammen mit seiner Gattin Beatrice die Rangverkündigung vornahm. Als Erstes wurde bekannt, dass die letztjährige Siegerin des Tourniers, Ruth Locher ihren Titel nicht verteidigen konnte, wurde sie doch diesmal mit wenig Kartenglück ganz ganz weit hinten rangiert...

Als Sieger und Pokalgewinner konnte Ruedi Andreatta mit 3741 erreichten Punkten ausgerufen werden.

Platz 2 erreichte René Kurt mit guten 3589 Pkt. und im dritten Rang finden wir Hulda Meier mit 3363 Pkt. Dicht dahinter mit 3361 Pkt. rangierte sich Heinrich Sturzenegger und als Fünfter finden wir Dieter Schober mit 3337 Pkt auf der Rangliste. Herzliche Gratulation allen Beteiligten!!

Sämtliche Teilnehmer konnten am schönen Gabentisch eine der köstlichen Appenzeller-Spezialitäten aussuchen und mit nach Hause nehmen. (Vielen Dank den Sponsoren!)

Der gemütliche Jassabend darf als schöner Erfolg bezeichnet werden. Es wäre erfreulich, wenn sich im nächsten Jahr noch einige Mitglieder mehr zum Mitmachen entschliessen könnten. Den Organisatoren des Jassabends sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

 

 

„Bliibid gsond und alles Gueti“!!

 

Euer Berichterstatter Peter FRICK

 

 

 

Neujahrsapéro 2009, des Appenzellervereins-Basel und Umgebung

 

Der Neujahrsapéro des Appenzellervereins-Basel und Umgebung fand in diesem Jahr mitten im Herzen Kleinbasels statt.

Als sehr gediegener Ort wurde der „Silberberg-Saal“ im Alterszentrum „zum Lamm“, in der Rebgasse 16 ausgewählt.

Der Einladung des Vorstandes folgte eine stattliche Anzahl von über 50 Mitgliedern in den schönen Saal mit der wunderbaren Stuckatur-Decke, um gemeinsam auf das neue Jahr anzustossen.

Die Präsidentin Frau Beatrice Geering- Inauen und ihr Ehemann Jürg und deren Grosskinder verstanden es einmal mehr, ein feines, grosszügiges Büffet mit allerlei Tranksame und schmackhaften belegten Brötchen bereitzustellen.

Beatrice Geering begrüsste die Anwesenden herzlich und wünschte allen ein gutes, glückliches neues Jahr. Sie wünschte vor allem beste Gesundheit, Wohlergehen und „viel Gfreuts“. Mit erhobenem Glas wurde gemeinsam auf ein möglichst „gutes 2009“ angestossen.

 

Jürg Geering war auch diesmal wiederum bereit, einen kurzen geschichtlichen Abriss über den „Silberbergsaal“ und seine historische Vergangenheit abzugeben. So konnten wir einmal mehr nebst dem gemütlichen Teil ein weiteres geschichtlich interessantes, altes Basler-

Gebäude kennen lernen. Besten Dank Jürg für deine Ausführungen.

 

Mit gemütlichem Zusammensein unter „Heeweh-Appezeller“ fand ein weiterer traditioneller schöner Anlass statt.

Der Präsidentin, ihren Familienangehörigen und dem gesamten Vorstand sei für die Organisation und Durchführung aufrichtig gedankt!

 

 

Bliibid gsond bis zum nöchschte Mol!

Euer Peter FRICK

Berichterstatter Appenzellerverein-Basel und Umgebung








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Landsgemeinde und „Worschtmöhli“ 2008, mit dem Appenzellerverein Basel und Umgebung

Einer langen Tradition folgend trafen sich die Mitglieder des Appenzellervereins Basel und Umgebung,  um die Mittagszeit  am Landsgemeinde-Sonntag, zur Landsgemeindefeier  und  dem „Worschtmöhli.“

Die neugewählte Vereinspräsidentin, Frau Beatrice Geering-Inauen, durfte eine stattliche Anzahl Vereinsmitglieder, Angehörige, Freunde und Gäste im Kirchgemeindesaal  Zwinglihaus in Basel begrüssen. Sie freute sich sichtlich über ihren ersten offiziellen Auftritt als neu gewählte Präsidentin und wünschte allen Teilnehmern einen gemütlichen  Nachmittag.

Zur Eröffnung der Zusammenkunft intonierte die Streichmusik „Ausserberg Riehen“ unter der Leitung von Franz Osswald das Landsgemeindelied. Die versammelte Gemeinde erhoben sich dabei von ihren Sitzen und sang  wacker mit.

Die Küchenbrigade unter der Leitung  von Jürg Geering (einmal mehr) hatte für Speis und Trank vorgesorgt. Traditionsgemäss wurden die „Original Appezöller-Südwörscht und Schöblig “ mit feinem Kartoffelsalat aufgetragen.

Als Überraschung traten nach dem Essen die Schwarzbuebe-Jodler  Dornach unter der Leitung von Ruth Matter-Riedi auf.

Hansruedi Alder, Mitglied  im Appenzellerverein und zugleich Sänger bei den Schwarzbuebe-Jodler begrüsste seine „Heiwehappezöller“ und stellte den Jodelchor  vor. Mit zwei gut vorgetragenen Liederblöcken verschönerten die Sängerinnen und Sänger  aus dem solothurnischen Dornach den schönen Nachmittag. Zwischendurch spielte die Streichmusik „Ausserberg“ ein paar lüpfige Stücke.  Dabei hatten es  mir die fein sauber gespielten „Zäuerli“ besonders angetan.  

Den Sängerinnen  und Sänger des sich leider aufgelösten „Appezällerchörli Basel“ kam an diesem Nachmittag eine ganz besondere Ehre zuteil. Sie wurden vom Vorstand, für ihren langjährigen Einsatz geehrt und als Dankeschön spendierte der Verein den Sängerinnen und Sänger, das  „Worschtmöhli“. Recht herzlichen Dank für diese spontane Geste!!

Als  spassige Einlage trugen Albert Neff und Ueli Rüd ein paar lustige Witze und (wahre) Begebenheiten vor...

Nach dem Dessert und Kaffee orientierte Jürg Geering aus erster Hand über den Verlauf  der Landsgemeinde in Appenzell. Sein Schwiegersohn hatte ihn unmittelbar vorher telefonisch über  die verschiedenen Sachgeschäfte und Wahlen orientiert.

Bei gemütlichem Zusammensein ging am späteren Nachmittag einmal mehr ein gut organisierter Vereinsanlass zu Ende.  Dem gesamten Vorstand, allen Helferinnen und Helfer sei an  dieser Stelle herzlich gedankt. Ebenso danken möchten wir der Kirchgemeinde Zwingli / Lukas für das Gastrecht , durfte doch der Appenzellerverein Basel bereits zum zweiten Mal die Landsgemeindefeier und das „Worschtmöhli“  im Kirchgemeindesaal abhalten.

 

„Blibid gsond, bis zom nöchschte Mol!“

Euer Berichterstatter Peter FRICK 

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111. Hauptversammlung des Appenzellervereins Basel und Umgebung, vom 1. März 2008

 

Am Samstag, 1. März 2008, 16:25 Uhr, eröffnete das „Appezellerchörli Basel“, unter der Leitung von Francesca De Felice, mit zwei Liedern, die 111. Hauptversammlung des Appenzellervereins Basel und Umgebung.

 

Zuvor halfen die Sängerinnen dem Vorstand allen anwesenden 65 Vereinsmitgliedern die gewünschten Getränke zu servieren. Die Leitung des Rest. Rialto hatte vergessen, Personal zu organisieren...So konnten die Helferinnen ihr Talent auch im Service beweisen!

 

Christian Signer, zurücktretender Präsident des Vereins begrüsste die Anwesenden und richtete ein spezielles „Wöllkomm“ an den Ehrenpräsidenten Jakob Bodenmann, sowie die Ehrenmitglieder. Er verlas die Liste derjenigen Mitglieder, die sich entschuldigt hatten. Wiederum erhielt der Verein eine Spende vom Ehepaar Tanner. Vielen Dank!

 

Christian Signer sagte im Vorfeld zur Hauptversammlung eine gewisse Spannung voraus, da im Vorstand neue Mitglieder, eine neue Präsidentin oder ein neuer Präsident, sowie drei weitere Personen zu wählen waren. Ebenso stand unter Traktandum 12 ein Antrag des „Appezellerchörli“ Basel an, über den es abzustimmen galt.

 

Er machte eine kleine „Tour d’Horizon“ über die Vorstandsmitglieder, mit denen er in den letzten 15 Jahren die Vereinsaktivitäten organisierte und leitete. Seit 2002 amtete Christian Signer als Präsident des Vereins. Er bedankte sich bei seinen Kolleginnen und Kollegen für die flotte Zusammenarbeit. Manch gesellige „Nachsitzung“ oder die privaten freundschaftlichen Kontakte waren für ihn sehr wertvoll und er hofft, dass diese auch weiterhin bestehen bleiben.

 

Unter dem Traktandum Mutationen konnten im vergangenen Vereinsjahr erfreulicherweise 27 neue Mitglieder gewonnen werden. Mit einstimmigem Handmehr wurden sie im Appenzellerverein aufgenommen und herzlich begrüsst.

Mit einer Schweigeminute gedachte man den 8 verstorbenen Mitgliedern. Nach Abzug von 11 Vereinsaustritten zählt der Verein gegenwärtig 314 Aktivmitglieder.

Die Anzahl der Gönner ist ebenfalls gestiegen. Dese Gruppe zählt neu 24 Personen.

 

Die Jahresrechnung gab zu keiner „Fragestunde“ Anlass, der Revisorenbericht wurde zu Kenntnis genommen und beides einstimmig genehmigt.

Christian Signer bedankte sich bei den Revisoren und richtete einen speziellen Dank an die Kassierin Marianne Bodenmann, hatte sie doch auf Grund des grossen Appenzeller-Abend im Landgasthof Riehen, mit vielen zusätzlichen Verbuchungen, eine enorme Arbeit geleistet.

Mit einstimmigem Handmehr wurde der gesamte Vorstand für das vergangene Vereinsjahr entlastet. Die geleistete Arbeit wurde ihm herzlich verdankt.

 

Nach einer kurzen „Rauch- oder Verschnaufpause“, wie man es auch immer nennen mag, leitete das „Appezellerchörli“ mit einem „Zäuerli“ und zwei weiteren Liedern zum zweiten Teil der Versammlung über, die mit den Wahlen fortgesetzt wurde. Als Tagespräsident wurde Jakob Bodenmann bestimmt. Er würdigte die Verdienste des abtretenden Präsidenten Christian Signer und dankte ihm für seinen Einsatz. Er wurde von der Versammlung zum Ehrenmitglied ernannt.

Als Nachfolgerin wurde die bisherige Vizepräsidentin, Frau Beatrice Geering-Inauen, vorgeschlagen. Einstimmig und mit grossem Applaus wurde sie als erste Präsidentin überhaupt in der 111 jährigen Vereinsgeschichte des Appenzellervereins Basel und Umgebung gewählt.

Beatrice Geering-Inauen, in Appenzell aufgewachsen, ist im Jahre 1999 in den Vorstand gewählt worden. Nach sechs Jahren als Beisitzerin trat sie im Jahre 2006 als Nachfolgerin von Ruedi Andreatta das Vicepräsidium an. In all den Jahren hat sie sich intensiv und mit viel Freude zusammen mit ihrem Mann Jürg um den Verein gekümmert. An unseren Anlässen hat sie sich durch ihr hervorragendes „Catering“ besonders beliebt gemacht. Sehr wertvoll für unseren Verein sind aber auch ihre sehr guten Kontakte in den Kanton Appenzell Innerrhoden. Wir sind sehr glücklich und erfreut, dass sich Beatrice Geering-Inauen für das Amt als Präsidentin zur Verfügung stellt!!

Die verbliebenden Vorstandsmitglieder, Ehrenmitglied Marianne Bodenmann-Müller, Rosmarie Meier-Keller und Kurt Ramseier wurden in globo gewählt und bestätigt. Neu in den Vorstand wurde Meta Diem, Sonja Zünd-Inauen und Ernst Keller aufgenommen.

Im Traktandum 12 Anträge, ist durch die Präsidentin des „Appezellerchörli“, Marianne Bodenmann, ein Antrag zur Auflösung des Chörli eingereicht worden. Am 20. Februar 2008, anlässlich der Chörli Hauptversammlung wurde einstimmig bei einer Enthaltung die Vereinsauflösung beschlossen. Da trotz vielen Bemühungen keine neuen, jüngeren Sängerinnen und Sänger zu gewinnen waren und zudem die hohen Kosten, ( Dirigentin, Probelokalmiete etc.) die zum grössten Teil vom Hauptverein getragen wurden, nicht mehr gerechtfertigt sind, hatte man den Antrag auf Auflösung des Chörli beschlossen.

Darüber musste der Hauptverein abstimmen. Mit 30 Ja Stimmen bei 27 Enthaltungen und 0 Neinstimmen wurde die Auflösung des Chörli per 30. Juni 2008 beschlossen.

 

Frau Erika Scherrer wurde für ihre 25 jährige Vereinszugehörigkeit zum Freimitglied ernannt. Ebenso wurden Alfred Vetsch für 45- und Clemens Locher für 65 jährige Vereinszugehörigkeit geehrt. Herzliche Gratulation. Christian Signer dankte zum Schluss der Hauptversammlung allen Mitgliedern die ihm in den vergangenen Jahren zur Seite standen und ihm das vertrauen schenkten.

Als letzte Amtshandlung übergab er der neuen Präsidentin „s’Glöggli“ und wünschte allen Mitgliedern für die Zukunft nur das Beste.

 

 

„Bliibid gsond und bis zom nöchschte Mool“

Euer Berichterstatter Peter FRICK


Weihnachtsfeier des Appenzellerverein Basel und Umgebung 2007

Zu den Fotos:

 Mit der Weihnachtsfeier im Saal des Landgasthof in Riehen / BS, fand am Sonntag, 16. Dezember 2007, die letzte Zusammenkunft der „Basler-Appenzeller“ statt. Eine schöne Anzahl von über 80 Mitgliedern des Appenzellervereins Basel und Umgebung mit ihren Angehörigen folgten der Einladung. Wie immer war der Saal festlich dekoriert und die Tische schön gedeckt. Durch die unermüdlichen Vorstandsmitglieder, Marianne Bodenmann, Beatrice Geering-Inauen und Rosmarie Meier-Keller waren die runden Tische zusätzlich mit Tannenreisig, Kerzen, selbstgebastelten grossen farbigen Sternen, feinen „Weihnachtsgutzi“ und Schoggitaler liebevoll geschmückt. (Vielen herzlichen Dank für die grosse Arbeit!)

Christian Signer, der Präsident des Vereins, begrüsste die Anwesenden, dankte für das Erscheinen und wünschte eine friedliche, besinnliche Weihnachtszeit.

Das „Appezellerchörli“ unter der Leitung von Francesca De Felice umrahmte die Feier mit Weihnachtsliedern in deutscher, italienischer, englischer und lateinischer Sprache. Mit dem Lied „E Stärn isch am Himmel gstande“ wurde für einmal ein Lied in echtem „Baseldytsch“ vorgetragen!!

Kurt Ramseier, Vorstandsmitglied, las eine etwas aussergewöhnliche, eigene Weihnachtsgeschichte vor. Sie beinhaltete durchwegs traurige, nachhaltige Erlebnisse aus seiner Jugendzeit, welche sich damals an einem Heiligabend zugetragen hatten.

Im Saal war es ob der Schilderungen sehr still geworden, bis dann Francesa De Felice am Flügel und Milo Condello am Saxophon / Klarinette mit bekannten, fröhlichen Stücken, die die meisten der Anwesenden kannten, „echte Ohrwürmer“, wieder weihnächtiche Stimmung aufkommen liessen. Den beiden Berufsmusikern wurde für ihre schönen Darbietungen mit grossem Applaus gedankt.

Obwohl zu Beginn der Weihnachtsfeier bekannt gegeben wurde, dass dieses Jahr St. Nikolaus wegen Arbeitsüberlastung nicht komme, klingelte es plötzlich doch noch und der uns allen bekannte, schöne „Samichlaus“ mit seinen weissen Haaren und dem vollen Bart, begleitet von seinen beiden Helfern, den Zwergen „Zwuckel und Zwackel,“ trat in den Saal. Leider war dieses Jahr nur ein einziges Kind anwesend, das der „Samichlaus“ beschenken konnte... Wie jedes Jahr lobte er besonders verdienstvolle Mitglieder und belohnte sie dafür mit einem Chlausesäckli.

Es wurde ein überaus gutes Nachtessen, mit feinem Service aufgetragen, das bestimmt allen Anwesenden mundete. Beim anschliessenden Dessert und Kaffee wurde ausgiebig geplaudert und erzählt.

Der Vorstand hatte es wiederum verstanden, eine schöne Weihnachtsfeier in einem feierlichen Rahmen zu organisieren.

Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.

Bliibid gsond und bis zom nöchschte Mol..

 Euer Berichterstatter Peter Frick

 
Zu den Fotos:






Grosser Appenzeller-Abend des

 

 Appenzeller-Verein Basel und Umgebung


Mit einem schönen, ansprechenden Flayer warb der Appenzellerverein Basel und Umgebung im Vorfeld für den öffentlichen „Grossen Appenzeller-Abend“ vom Samstag, 20. Oktober 2007, im Festsaal des Landgasthof in Riehen / Basel.
Das Publikum kam in grossen Scharen. Schon lange vor Saalöffnung versammelte sich im Vorraum eine beachtliche Menschenmenge, Mitglieder des Appenzellervereins Basel, Freunde und Gönner, Sympathisanten.
Der Festsaal war deshalb schon nach kurzer Zeit mit weit über dreihundert Personen bis auf den letzten Platz besetzt. Einige Gäste nahmen sogar auf dem Balkon Platz und genossen das Dargebotene „von oben“.
Christian Signer,  Präsident des Appenzellervereins, begrüsste das Publikum herzlich und wünschte einen vergnügten Abend mit original Appenzeller Folklore.
Den Anfang machte die „Strichmusig Neff“ aus Appenzell. Guido Neff am Hackbrett, mit Miriam Manser an der Geige, seiner Tochter Kathrin am Cello und den beiden Söhnen Damian als Geiger und Michael als Bassist, verstanden es das Publikum von Anfang an zu begeistern. Nach drei äusserst präzise und mit grosser Dynamik gespielten Stücken machte die „Strichmusig“ dem Saumchörli aus Herisau Platz.
Es ist schon fast müssig, das renommierte Saumchörli, gegründet im Jahre 1946, näher vorstellen zu müssen. Es besteht zur Zeit aus 6 Sängerinnen und 9 Männerstimmen. Dirigiert wird dieser prächtig klingende Chor von Willi Rohner. Wechselweise vorgetragene bekannte Appenzeller-Volkslieder, Zäuerli und wieder entdecktes, traditionelles Liedergut mit humorvollen, spott- und neckischen Texten, sogenannte „Ratzliedli,“ vermochten das aufmerksame Publikum bei bester Laune zu halten.
Als weitere musikalische Einlage spielte die „Strichmusig“ Neff zum „Hierig-Tanz“ auf, der von Miriam Manser und Michael Neff zur grossen Freude des Publikums gekonnt getanzt wurde. In der Abfolge des Tanzes wird in mehreren Figuren das Leben eines Paares dargestellt. Gewisse Figuren animierten die Zuschauer zum Schmunzeln. Im Saal war ob den schönen Darbietungen die gute Stimmung sichtlich spürbar. In einer längeren Pause wurde auch den Rauchern unter dem Publikum Rechnung getragen und der Anstrum auf den Losverkauf, in der Hoffnung einen der schönen Preise mit nach Hause zu nehmen, war riesig.

Mit Spannung wurden nach der Pause die angekündigten Silvesterchläuse erwartet. Ein „Schuppel Schöni“, bestehend aus zwei „Rolli“ und vier „Schelli,“angeführt vom „Vorrolli“ führten auf der Bühne das genau vorgeschriebene Ritual mit anfänglichem Geschell, dann mit dem urtümlichen beinahe sakral klingendem Zauren vor. Ein wirklich eindrückliches Erlebnis!!

Mit tosendem Applaus wurden die Chläuse verabschiedet. Die wunderbaren, grossen, radförmigen Hauben der Rolli“, reich verziert mit abertausenden von kleinen farbigen Glaskügelchen und die rechteckigen Hüte der „Schelli“ mit Szenen aus dem ländlichen Alltag wurden nach der Vorführung am Bühnenrand zur Bewunderung aufgestellt.

Ein Jodellied, vorgetragen von Miriam Manser mit ihrer glasklaren wunderschönen Stimme versetzte das muks mäuschen still lauschende Publikum ins Staunen. Der Applaus war dementsprechend lang.
Schliesslich wurde vom Saumchörli ein Zäuerli mit „Talerschwingen“ zum Besten gegeben. Auch diese gefreute Darbietung kam bei den Zuhörern gut an.
Der Präsident bedankte sich bei allen Beteiligten für den schönen Abend und wünschte allen eine gute Heimkehr.
Mit einem leider etwas kurzen Cherab-Tanz verabschiedeten sich die Folkloristen aus dem schönen Appenzellerland. Ein in jeder Hinsicht durchaus gelungener „Grosser Appenzeller-Abend“ ging schliesslich zu Ende. 

Bliibid gsond, bis zom nöchschte Mol!

Euer Berichterstatter Peter Frick

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Jodlermesse, Landsgemeinde und „Worschtmöhli“ 2007, des Appenzellervereins Basel und Umgebung. 

Der Appenzellerverein Basel und Umgebung feierte die diesjährige Landsgemeinde, verbunden mit dem traditionellen „Worschtmöhli“ in einem ganz speziellen, wunderschönen  Rahmen.
Das  „Appezellerchörli Basel“, eine Untersektion  des Hauptvereins, verstärkt durch vier Sänger des Jodlerclub Therwil, übte über längere Zeit die sechs Lieder der Jodlermesse von Fred Kaufmann, um sie am Landsgemeindesonntag, am 29. April 2007, in der Kirche der evang. Kirchgemeinde Zwingli/Lukas in Basel vorzutragen.
Pünktlich um 0930 Uhr  begann im Zwinglihaus der Gottesdienst.  Die Kirche war mit mehr als zweihundert Personen überdurchschnittlich gut besetzt.  Ein sehr grosser Teil der Anwesenden waren Mitglieder und Freunde des Appenzellervereins Basel und Umgebung.
Die Organistin, Frau Lädermann, überraschte mit zwei lüpfigen Ländlern als Eingangs- resp. Ausgangsspiel auf der Kirchenorgel. Wir danken für die spontane und treffende Idee! Der  Gottesdienst wurde durch den  scheidenden Pfarrer Viktor Berger geleitet (Er übernimmt ein neues Amt als  Basler Stadtpfarrer).
Die Chörlidirigentin, Frau Francesca De Felice, verstand es einmal mehr, die motivierten Sänger und Sängerinnen, die  alle in der Appenzellertracht erschienen,  subtil und mit grosser Umsicht zu dirigieren.
Die sechs besinnlichen, appenzellischen Jodellieder kamen bei den Zuhörern sehr gut an, durften wir doch nach dem Gottesdienst sehr viele Komplimente und „Dankeschön“ entgegen nehmen. Einige Teilnehmer zeigten sich sogar sichtlich gerührt.
Im Foyer des Zwinglihauses  wurde anschliessend ein Apéro mit Wein, Appenzellerbier sowie verschiedenen Appenzellerspezialitäten serviert.  Mit einem gelungenen „Zäuerli“ zusammen mit „Talerschwingen“ verabschiedeten wir uns von den Gottesdienst-Teilnehmern.
Die Mitglieder und Freunde des Appenzellervereins begaben sich anschliessend in den schön zurecht gemachten Saal im gleichen Haus, um unter sich die „Langsgemeinde“ mit anschliessendem „Worschtmöhli“ zu feiern. Zur Eröffnung  erhoben sich die über neunzig Gäste von ihren Sitzen und sangen gemeinsam das  Appenzeller Landsgemeindelied!  Ein sehr eindrückliches, emotionales Gefühl! Anschliessend  wurden die feinen „Südwörscht und Schöblig“ aus dem Appenzellerland,  mit  Kartoffelsalat auf schön dekorierten Tellern aufgetragen.

An dieser Stelle möchten wir einmal mehr dem fleissigen Ehepaar  Jürg und Bea Geering-Inauen und ihren Helferinnen für ihre Vorbereitungen und den grossen Einsatz herzlich danken.
Zwischenzeitlich war auch die original Appenzeller-Streichmusik  „Ausserberg Riehen“ unter der Leitung von Franz Osswald  eingetroffen und spielte zur  Freude und Unterhaltung wunderschöne Stücke aus ihrem Repertoir. 

Gespannt waren alle, als Jürg Geering die Teilnehmer über den Ablauf und die wichtigsten Entscheidungen der Landsgemeinde in Appenzell informierte. (Jürg wurde durch seinen Schwiegersohn telefonisch direkt aus Appenzell über die dortigen Geschehnisse orientiert!)

Verschiedene Entscheide wurden auch in Basel mit Applaus zur Kenntnis genommen.

Mittlerweile war ein feines Kuchenbuffet mit selbstgebackenen Kuchen bereitgestellt worden. Bei Kaffee und Kuchen flotter Musik und Gesang  verflog die Zeit  nur allzu rasch.

Der Präsident des Appenzellervereins, Christian Signer bedankte sich bei der Dirigentin, Frau Francesca De Felice, dem Appezellerchörli für die wunderbar vorgetragene Jodlermesse. Er bedankte sich auch für die Darbietungen der Appenzeller-Musik „Ausserberg Riehen“ und bei den Vereinsmitgliedern, Freunden und Bekannten für das  zahlreiche Erscheinen. Ein herzliches Dankeschön gehört auch René Kirchhofer, dem Sigrist des Zwinglihauses. Einmal mehr stand er uns in seiner freundlicher Art hilfsbereit zur Seite. Merci René!

Es war einmal mehr ein schöner Anlass, an dem man seine Freude haben konnte.

 

„Bliibid gsond und bis zom nöchschte Mol“!

Euer Berichterstatter Peter Frick

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Der Bericht zur HV vom 24. März wurde von Marlise Frick verfasst.

 

110. Hauptversammlung des Appenzeller-Vereins Basel und Umgebung

vom 24. März 2007 

Obwohl die Daten ein Jahr im Voraus bekannt sind und die Einladung zur diesjährigen Hauptversammlung Ende Januar versandt wurde, fanden lediglich 48 Vereinsmitglieder Zeit, am Nachmittag des 24. März 07 ins Restaurant Rialto zu kommen. 
Christan Signer eröffnete die Versammlung pünktlich um 16.00 Uhr mit dem Glöggli und begrüsste die Anwesenden, etwa ein Sechstel aller Mitglieder, ganz herzlich. Ein besonderes Willkomm galt den teilnehmenden Ehrenmitgliedern. Von den 10 Neu-Eintritten konnten wir Nelly Maritz mit einem Applaus begrüssen.
Eine lange Liste der Entschuldigungen wurde verlesen. Die Abmeldung von Ernst und
Mineli Tanner  wurde speziell erwähnt, legten sie doch der Entschuldigung je CHF 100.00 Spende für das Chörli und den HV bei. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an das Ehepaar Tanner!
Die Traktandenliste wurde einstimmig genehmigt, nachdem zwei Stimmenzähler gewählt wurden. Die Traktanden wurden speditiv erledigt und der Vorstand mit grossem Applaus wiedergewählt. Speziell erwähnen möchte ich zwei Punkte:
Im letzten Jahr wurden 10 neue Mitglieder in den Verein aufgenommen. Dem stehen 2 Todesfälle und 13 Austritte (meist aus gesundheitlichen Gründen) gegenüber. Am 31.12.06 zählt der AV also 305 Mitglieder und 23 Gönner. Den verstorbenen Mitgliedern wird die Ehre durch eine Schweigeminute erwiesen.
Die Jahresrechnung verzeichnet eine erhebliche Abnahme des Vermögens, was den Vorstand zu dem Vorschlag veranlasst, den Mitgliederbeitrag  auf CHF 40.00 zu erhöhen. Er wird angenommen.
Während der ganzen Versammlung herrschte eine gute, ruhige Stimmung. Am Schluss der Veranstaltung verschönerte der Corale Pro Ticino di Basilea unter der Leitung von Francesca De Felice mit einigen fröhlichen wie auch besinnlichen und traurigen Liedern den Anlass. Draussen herrschte kaltes, graues Winterwetter und drinnen konnten wir die Wärme des Südens spüren, die die 28 Sängerinnen und Sänger mit ihren bunten Trachten und schönen Stimmen verströmten. Mit einer aufstellenden Zugabe verabschiedete sich der Corale. Bravo und Danke für die Darbietung!

Krönender Abschluss der diesjährigen Hauptversammlung war ein feines

Abendessen in einem sehr festlich gedeckten Saal.  

Das nächste Mal dürfen ruhig ein paar Mitglieder mehr erscheinen!

Bis zum nöchschte Mol – bliibid gsond 

Eure Marlise Frick

Stellvertreterin oder job-sharerin des Berichterstatters

 

 

 

 

 

Neujahrsapéro 2007 des Appenzellervereins Basel und Umgebung 

Der Vereinsvorstand des Appenzellervereins Basel und Umgebung, hatte auch diesmal eine gute Idee, indem er am Freitag, 12. Januar 2007, zum Neujahrs-Apéro in das prachtvoll restaurierte „Wettsteinhaus“ nach Riehen/BS einlud. Im ehrwürdigen Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, mitten im Dorfkern Riehen, dem Wohnsitz des ehemaligen Bürgermeisters von Basel, Johann Rudolf Wettstein, ist heute das Spielzeugmuseum, Dorf- und Rebbaumuseum beheimatet.
Der Einladung folgten gegen 60 Vereinsmitglieder. Im grossen Kellergewölbe des Rebbaumuseums, im zweiten Untergeschoss, ausgestattet mit einem Rundsteinpflasterboden, einer sehr grossen Eichentrotte, Rebbauwerkzeugen, Zeichnungen, alten Fotos und Plänen von Riehen und vielen Informationen über den Rebbau, wurden wir wie jedes Jahr von den Vereinsmitglieder Beatrice und Jürg Geering-Inauen kulinarisch verwöhnt.
Ein schön zubereitetes Buffet, mit köstlich belegten Brötchen und den verschiedensten Tranksamen (ein feines gekühltes „Quöllfrisch“ direkt aus dem Appenzellerland fehlte natürlich nicht) war mit viel Freude und grossem Einsatz vorbereitet worden. Ganz herzlichen Dank!
Ehrenpräsident Jakob Bodenmann begrüsste die Anwesenden und überbrachte die besten Wünsche für’s 2007. Mit erhobenem Glas wurde auf ein gutes Jahr „angestossen“.


I
n seiner kurzen, Ansprache berichtete Jakob Bodenmann über das neu eröffnete „Haus Appenzell“ in Zürich, in welches er zum Neujahrempfang eingeladen war. Das „Haus Appenzell“ liegt an erstklassiger Lage an der Bahnhofstrasse 43, in Zürich. Mit Freude erfuhren wir, dass im Rahmen der „Ernst Hohl-Kulturstiftung Appenzell“ fortan die Liegenschaft des ehemaligen Einrichtungshauses Ernst Hohl & Co. das „Haus Appenzell“ beherbergt. Die Aufgabe des Hauses wird es sein, die Kultur und Lebensart der Region rund um den Säntis in die schweizerische Öffentlichkeit und ins benachbarte Ausland hinauszutragen.
Jürg Geering, selbst in Riehen aufgewachsen, machte anschliessend einen kurzen geschichtlichen Abriss über das Wettsteinhaus und über das alte Riehen. Zum Abschluss der Veranstaltung konnten die versch. Museen im Haus besichtigt werden.
Einmal mehr konnten die „basler“ Appenzeller einen gelungen Neujahrsapéro geniessen.  

Bliibid gsond bis zum nöchschte Mol!

Euer Peter Frick, Berichterstatter

       
Weitere Fotos von diesem Anlass

 


 

 

 

 

109. Hauptversammlung  2006 des Appenzellervereins Basel und Umgebung.

zu den Fotos


Die 109. Hauptversammlung des Appenzellervereins Basel und Umgebung  fand am Samstag, 25. März 2006, erstmals im Rest. Wiesental an der Schwarzwaldallee in Basel statt.
Mit 65 anwesenden Personen war der Saal platzmässig an der obersten Kapazität  angelangt...
Der Präsident, Christian Signer, eröffnete die Hauptversammlung pünktlich um 1600 Uhr. Vor der offiziellen Begrüssung übergab er, fast schon traditionsgemäss, Ehrenmitglied und Mundartdichter Ueli Rüd das Wort. Mit dem Gedicht „Über d’Zyyt“..( die heute leider fast keiner mehr hat!!) gab Ueli ein paar sinnliche Gedanken mit.
Anschliessend formierte sich das Appezeller-Chörli unter der Leitung von Francesca De Felice und sang zur Einstimmung in die Versammlung drei Lieder.
Christian Signer, der auch diesmal gut auf die Sitzung vorbereitet war, begrüsste   Ehrenpräsident Jakob Bodenmann- , die  Ehrenmitglieder, mit einem besonderen „Willkomm.“ Die Neumitglieder, die Präsidenten der befreundeten  Vereine, die Dirigentin des Chörli, sowie  weitere Gäste wurden namentlich erwähnt und mit Applaus begrüsst.
In der Einleitung versicherte der Präsident, dass er die Versammlung  auch dieses  Jahr möglichst speditiv durchführen möchte, damit auch noch genügend Zeit zum gemütlichen Zusammensein  und „ e bitzli zbrichte“  übrig bleibt.
Mit der vorliegenden Traktandenliste waren alle Stimmberechtigten einverstanden. Das Protokoll der letztjährigen Hauptversammlung sowie der Bericht des Präsidenten mussten nicht verlesen werden, da sie bereits im letzten Vereinsblättli „Appezeller-Poscht“ abgedruckt waren. Auch über die verschiedenen Mutationen (6 Neumitglieder, 7 Todesfälle und 10 grösstenteils  alterbedingten Austritten) war ebenfalls bereits umfassend informiert worden. Im Andenken an die verstorbenen  Mitglieder erhob sich die Versammlung von ihren Sitzen.
Die Neumitglieder wurden in globo mit Handmehr und Aklamation in den Verein aufgenommen. Der Appenzellerverein setzt sich  momentan aus 310 Mitgliedern und 26 Gönnern zusammen.

Unter dem Traktandum 4 wurde die Jahresrechnung behandelt. Diese  schloss mit begründeten-  und vom Kassier Markus Gürber näher erläuterten Mehrausgaben  ab und gab deshalb zu keinerlei Disskusionen Anlass. Der Revisorenbericht wurde verlesen und die Jahresrechnung genehmigt. Der Vorstand wurde mit  Handmehr für das vergangene Vereinsjahr entlastet.
Obschon aufgrund des Verlustes eine Erhöhung des Mitgliederbeitrages als gerechtfertigt hätte behandelt werden können, wurde er auf Antrag des Vorstandes in der bisherigen Höhe belassen.
Beim Traktandum 8: Wahlen, musste der Präsident zwei Demissionen aus dem Vorstand bekannt geben. Vizepräsident und Ehrenmitglied Ruedi Andreatta und Kassier Markus Gürber  traten von ihrer Vorstandstätigkeit zurück. Christian Signer würdigte die langjährige Arbeit von Markus Gürber  und bedankte sich bei ihm mit einem Geschenk.
Zum Rücktritt des Vicepräsidenten, Ruedi Andreatta hatte Ehrenpräsident Jakob Bodenmannein ein paar Worte vorbereitet. Christian Signer überreichte Ruedi Andreatta als Dank für die geleistete Vorstandstätigkeit ein Geschenk und zusätzlich mit ein paar lustigen Sprüchen einen Staubwischer, der bei der Mithilfe im Haushalt eingesetzt werden kann....
Die Wahl des Tagespräsidenten- resp. Präsidentin fiel auf Marlen Alder.
Nebst dem Präsidenten und den  verbleibenden Vorstandsmitglieder  wurde Marianne Bodenmann einstimmig und mit grossem Applaus als neues Vorstandsmitglied gewählt. Als Präsidentin des Appezeller-Chörli besteht jetzt noch ein direkterer Kontakt zu der Gesangssektion und der erlauchte Kreis der Ehrenmitglieder ist nach dem Ausscheiden von Ruedi Andreatta weiterhin im Vorstand vertreten. Nicht zuletzt wurde die Frauenquote im Vorstand nunmehr auf 60% erhöht!!

Der Vorstand stellt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:

Christian Signer, Präsident
Rosmarie  Meier-Keller, bisher Aktuarin
Beatrice Geering-Inauen , bisher Beisitzerin
Kurt Ramseier, bisher Mitgliederbetreuung
Marianne Bodenmann, neu

Die Chargen- und Arbeitsverteilung wird durch den Vorstand selber geregelt. Als neuer Ersatzrevisor wurde Arnold Kürsteiner gewählt.  

Nach einer kurzen Pause stellte sich zur Auflockerung erneut das Chörli auf und sang zwei Lieder und ein Zäuerli, bevor die Versammlung zum zweiten Teil überging.

Zu neuen Freimitgliedern für 25-jährige Vereinszugehörigkeit  wurde Markus Bänziger und Theodor Hohl ernannt. Für 40- jährige Vereinstreue wurde Helga Kunz aus Herisau geehrt .
Clemens Locher, welcher 63 Jahre dem Appenzeller-Verein angehört werden durch Ruth Hediger zwei  Flaschen Wein zugestellt.
Der Dank des Präsidenten ging an drei Mitglieder, die dafür sorgen, dass der Verein  weitherum wahrgenommen wird:
-nämlich im kleineren Kreis über das eigene Vereinsblatt, an Jakob Bodenmann als Herausgeber der „Appezeller-Poscht“
-einer breiteren Leserschaft durch Berichte in den Tageszeitungen der
 Region Basel und Appenzell, Peter Frick als Vereinshofberichterstatter
-und gar weltweit durch unsere Homepage, an Hansruedi Alder als eigentlicher Verbindungsmann zur restlichen Welt..... 

www.appenzellerverein.ch  

Zum Abschluss der Versammlung dankte der Präsident seinen Kolleginnen- und dem Kollege am Vorstandstisch für ihre grosse Mitarbeit und ihr Engengement. Ebenso dankte er allen Mitgliedern, die die verschiedenen Anlässe besuchten oder in irgend einer Weise mithalfen das vergangene Vereinsjahr  schön und interessant zu gestalten. Ein grosses Dankeschön ging auch an alle Gönner, Inserenten und Sympathisanten für ihre wertvolle Unterstützung.
Zum anschliessenden  Nachtessen, fakultativ und auf eigene Rechnung, hatten sich 54 Personen angemeldet. Im Restaurant wurde anschliessend gegessen und  untereinander „brichtet“ und zwischendurch auch wieder einmal gesungen und „zauret“.

„Bliibid gsond, bis zom nöchschte Mol“

 Euer Berichterstatter Peter Frick



 

 


 

Die Bilder

Neujahrsapéro 2006 des Appenzeller-Vereins
Basel und Umgebung.

 

Abergläubige, eventuelle Zögerer und Zweifler hatten auch diesmal nicht recht..........
Obwohl der diesjährige Neujahrsapéro an einem Freitag und erst noch an einem 13., im Januar 2006 und letztlich noch am Abend vor der Vollmondnacht in der „d’Albe“, genauer gesagt im Schweizerischen Papiermuseum, im St. Alban-Tal 37, in Basel stattfand, ist er zur vollsten Zufriedenheit aller in einem angenehmen Rahmen und an einem beeindruckenden Ort durchgeführt worden.
Das zum gleichen Zeitpunkt im Appenzellerland der alte Silvester gefeiert wurde, sei hier nur kurz erwähnt.
Der Vorstand des Appenzeller-Vereins Basel und Umgebung hatte zu diesem schönen Anlass eingeladen, um gemeinsam mit den Vereinsmitgliedern, Angehörigen und Freunden auf das neue Jahr „anzustossen“. Die Organisation, welche bestens klappte, war dem Vorstandsmitglied Kurt Ramseier übertragen. (Vielen Dank Kurt für die gute Idee und die Durchführung.)
Herr Roberto Mazzucchelli von der Museumsleitung verstand es, in einer äusserst interessanten Einführung über den Werdegang der verschiedenen Papiermühlen, die im Mittelalter in Basel ihre Blütezeit hatten, zu berichten. (Es standen einst über 11 Papiermühlen in Basel und davon die meisten im St. Alban Quartier.)
Während des Museumrundganges bot sich sogar die Gelegenheit selber Hand anzulegen, indem aus einem Bottich Papier geschöpft werden konnte. Die sorgfältig restaurierte Papiermühle mit dem imposanten Wasserrad, dem riesigen, hölzernen Räderwerk und den alten Transmissionen beeindruckte die 64 Teilnehmer sichtlich.
Zwischenzeitlich war auf der Empore im Museum ein schönes Apéro-Buffet bereitgestellt worden. (Wir bedanken uns bei den Frauen Brigitte Corda und Susanne Bollier vom Museum für ihre Arbeit)
Kurt Ramseier richtete im Namen des Vorstandes einige Worte an die Vereinsfamilie und bedankte sich für die grosse Teilnahme und das Interesse am Vereinsgeschehen. Er wünschte allen ein gutes neues Jahr, mit wenig Sorgen, bester Gesundheit und „viel Gfreutem“. Mit erhobenen Gläsern wurde gegenseitig angestossen und gute Wünsche ausgesprochen.
Es war ein gediegener Abend unter Appenzeller und Freunden. Der Anlass auch diesmal ein Erfolg. Ein spontan angestimmtes „Zäuerli“ durch die Präsidentin des Appezellerchörli, Marianne Bodenmann, gab dem schönen Anlass einen würdigen Abschluss.
Bliibid gsond und bis zom nöchschte Mool!

Euer Peter Frick

Die Bilder

 
 

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Schubert-„Stobete“ in der Theodorskirche in Basel

 Als Höhepunkt im diesjährigen Vereinsjahr des Appenzeller-Vereins Basel und Umgebung kann die Schubert „Stobete,“ vom Samstag, 12. November 2005, in der alt ehrwürdigen Theodorskirche (Jahr 1101) in Basel bezeichnet werden. Auf Anregung und Initiative von Frau Margrit Thommen, Mitglied des Appenzeller-Vereins Basel und in enger Zusammenarbeit mit dem Vereinsvorstand, konnten die bekannten Appenzeller Volksmusiker: Noldi Alder, Violine, Töbi Tobler, Hackbrett und der Gitarrist Urs Stirnimann, zusammen mit Mitgliedern des Tonhalle-Orchester Zürich, für ein gemeinsames Konzert nach Basel verpflichtet werden.

In der gut besetzten Kirche wurde es nach dem siebten Glockenschlag der Turmuhr plötzlich mucksmäuschenstill, obwohl bisweilen weit und breit keine Musiker zu sehen waren. Im kurzen Augenblick der Stille machte ich mir Gedanken: „Was kann man sich überhaupt unter einer Schubert „Stobete“ vorstellen?“ Vielleicht war ich nicht einmal der Einzige gewesen, der diesen Gedankengang hatte... Nach einer Weile erschien aus einem Nebenraum beim Chor Florian Walser, Klarinettist, Mitglied des Tonhalle-Orchesters und gab einige Erläuterungen und Hinweise auf das folgende Programm. Zwischenzeitlich trat die Violinistin Mary-Ellen Woodside auf den beleuchteten Podest und intonierte bekannte Stücke aus Schuberts „Deutschen Tänzen“. (Franz Schubert, 1797-1828, hat über 450 Tänze komponiert) Nach ein paar Takten trat aus dem Seiteneingang Noldi Alder und stimmte mit der Violine in das Stück ein. Nach und nach erschienen sämtliche Musiker, bis sich schlussendlich das ganze Ensemble musizierend, vorne beim Chor aufgestellt hatte. Was die acht Musiker spielten, wechselweise, manchmal im Zusammenspiel, teils klassisch, dann wieder bodenständig volkstümlich, war eine glückliche Verbindung von Virtuosität, mit einer unglaublichen Präzision. Die Gegensätze der „Schubert Tänze“ zu den „Schweizer Tänzen“ machten das Konzert überaus interessant und abwechslungsreich. Der äusserst lockere Auftritt des ganzen Ensembles und die witzigen Ansagen von Noldi Alder, standen fast in einem Kontrast zur intonierten Sorgfalt und Präzision. Besonders erwähnt sei hier das Hackbrettsolo von Töbi Tobler, eine Eigenkomposition, die man als richtiger „Ohrenschmaus“ empfand. Das Stück wurde passend als „Klangwolke“ angesagt! Die Zuhörer waren begeistert vom melodiösen, sehr gefühlsvoll gespielten Stück. Sie bedankten sich mit grossem Applaus. Zwei klanglich, in der Tonlage sehr ungewohnte „Zäuerli,“ fast ein wenig „schräg“, gesungen von Noldi Alder und begleitet von Gallus Burkard am Kontrabass und Hackbrettler Töbi Tobler, wurden ebenfalls sehr begeistert aufgenommen. Zum Abschluss des anderthalbstündigen Konzerts spielte das ganze Ensemble einen alten, lüpfigen „Urnäscher Schottisch“. Das begeisterte Publikum geizte nicht mit Applaus, ja es bedankte sich mit einer Standing Ovation. Die Musiker freuten sich und bedankten sich mit drei „Drübereingaben“.

Wer nicht dabei war, hat ganz sicher etwas verpasst...

 

„Bliibid gsond, bis zom nöchschte Mool“

 

Euer Berichterstatter Peter Frick

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Zum Bericht über den Reisetag ins Appenzellerland von Kurt Ramseier.


Landsgemeinde und „Worschtmöhli“ 2005,
mit dem Appenzellerverein Basel und Umgebung

 

Am Landsgemeinde-Sonntag, trafen sich die Mitglieder des Appenzellervereins Basel und Umgebung, am späteren Nachmittag, im Gundeldinger-Casino in Basel, zur Feier der Landsgemeinde mit anschliessendem „Worschtmöhli“. Der Vice-Präsident, Ruedi Andreatta, eröffnete die Zusammenkunft mit einem herzlichen „Wölkomm“ und gab zur Entstehung und Tradition der Appenzeller-Landsgemeinde ein paar interessante Erklärungen ab. Unter Anderem war zu erfahren, dass der Kanton Appenzell AI bis dato als einziger Kanton kein Hundegesetz kannte und ein solches erst vor kurzem wegen der Problematik der „Kampfhunde“ thematisiert werden musste...
Zum Auftakt der kleinen Feier intonierte das Appezellerchörli Basel (in den Trachten gekleidet)
das Landsgemeindelied, „Alles Leben strömt aus aus dir“, wozu sich die 55 anwesenden Mitglieder und Gäste von den Sitzen erhoben und ebenfalls mitsangen.

Ehrenmitglied Bruno Alder stellte sich auch dieses Jahr wiederum als Beobachter und Berichterstatters zur Verfügung. Bereits am frühen Morgen fuhr er nach Appenzell um rechtzeitig auf dem Landsgemeindeplatz zu sein, wo er das Geschen „am Ring und Stuhl“ beobachtete. Er schaffte es auch, wiederum rechtzeitig in Basel zu sein, damit er die Mitglieder des Appenzellervereins aus erster Hand über den Ablauf der Landsgemeinde informieren konnte. Seinen Ausführungen, die äusserst interessant waren, hörte die „Gemeinde“ gespannt zu.
Unter anderem berichtete er, dass 4 Wahl- und über 26 Sachgeschäfte behandelt und darüber per Handmehr abgestimmt werden musste.

Dem neu gewählten Bauherr, Herr Stefan Sutter, möchte der Appenzellerverein Basel und Umgebung an dieser Stelle herzlich gratulieren.

Mit zwei Gesangsblöcken, in denen auch „ein Zäuerli“ nicht fehlte, verschönerte das Appezellerchörli die schlichte Feier.

Auch in diesem Jahr fehlten die bereits zur Tradition gewordenen „Südwörscht und Schöblig vo dobe“ mit Kartoffelsalat nicht. Dem Vereinsvorstand danken wir für die Organisation dieses traditionellen Anlasses.

 

„Bliibid gsond und bis zum nöchschte Mol“

Euer Berichterstatter Peter Frick

 


 

108.Hauptversammlung des Appenzellervereins Basel und Umgebung 2005 

Die 108. Hauptversammlung des Appenzellervereins Basel und Umgebung fand am Samstag, 2. April 2005, im Saal des Rest. Rheinfelderhof in Basel statt.
Es darf vorweg gesagt werden, dass es eine gute Hauptversammlung war, so wie sie sich eigentlich jeder Verein wünschte. Der Präsident, Christian Signer, war gut vorbereitet und kam demzufolge mit der Traktandenliste zügig voran.
Als Einstieg in die Versammlung hatte einmal mehr unser Mundartdichter und Ehrenmitglied, Ueli Rüd das Wort.
Mit einem besonderen „Willkomm“ begrüsste Christian Signer den Ehrenpräsidenten Jakob Bodenmann, die Ehren- und Neumitglieder, Gäste, sowie Francesca De Felice, als Leiterin  vom „ Appezellerchörli.“
In der Einleitung dankte der Präsident den Vereinsmitgliedern, dass sie sich an diesem warmen, schönen Samstagnachmittag überhaupt die Zeit genommen hatten, die Hauptversammlung zu besuchen. 
Einen kurzen Gedanken widmete er dem Papst Johannes Paul II., der zu dieser Zeit im Sterben lag. Er zitierte den Tageskommentar von Urs Buess aus der aktuellen Basler-Zeitung.
Zitat: „Ruhm und Ehre begleiteten Papst Johannes Paul II. in seiner Amtszeit, Ehrerbietung wird ihm nach dem Tode zuteil – doch ein würdiges Sterben ist ihm scheinbar nicht vergönnt.“
Präsident Signer und auch sicher etliche der 58 anwesenden Vereinsmitglieder hatten wohl den gleichen Gedanken wie Urs Buess.
Wie wir inzwischen wissen, wurde der Pontifex Maximus noch am gleichen Abend von seinem schweren Leiden erlöst. 

Anschliessend widmete sich Christian Signer der Traktandenliste zu.
Er dankte dem Berichterstatter für die Berichte in der „Appezeller-Poscht“ und in den verschiedenen Tageszeitungen und würdigte seine Arbeit mit einer feinen Flasche „Appenzeller-Alpenbitter“. (Nochmals herzlichen Dank!)
Als Stimmenzähler wurde Vreni Preisig und Peter Klarer einstimmig gewählt! Mit dem Auszählen der Personen, die am anschliessenden Nachtessen teilnahmen, wurden sie einem kurzen Test unterzogen, den sie bravourös bestanden.....
Das Protokoll der 107. Hauptversammlung vom 2004, sowie der Jahresbericht des Präsidenten wurden in der letzten „Appezeller-Poscht“ publiziert. Durch Handmehr wurden beide Berichte einstimmig genehmigt und mit Applaus verdankt.

Unter dem Traktandum 3 wurden die Mutationen behandelt. Insgesamt konnten letztes Jahr 12 neue Mitglieder in den Verein aufgenommen werden. Dem stehen 8 Todesfälle und 14 Austritte gegenüber, somit ergibt sich eine Abnahme von 10 Mitgliedern. (321 Mitglieder, Bestand am 31.12.2004)
Den Verstorbenen wurde mit dem Erheben von den Sitzen und einer Schweigeminute gedenkt.

Die neuen Mitglieder wurden in globo bestätigt und im Verein herzlich begrüsst.

Die Jahresrechnung, die der Kassier Markus Gürber detailliert erläuterte, wurde von der Versammlung genehmigt und verdankt. Auch der Revisorenbericht, vorgetragen von Trudi Alder, gab zu keinerlei Diskussionen Anlass. Markus Gürber wurde eine saubere und exakte Kassenführung bescheinigt. Die Versammlung dankte ihm dafür mit einem langen Applaus. Der Jahresbeitrag wurde in der bisherigen Höhe von Fr. 35.—pro Mitglied belassen. 

Nach der Pause stellte sich das „Appezellerchörli“ unter der Leitung von Francesca De Felice auf und gab ein paar schöne Appenzeller Lieder und ein „Zäuerli“ zum Besten. Die Darbietungen wurden mit Freude aufgenommen. Ein Vereinsmitglied war sogar voll des Lobes über die gesanglichen Fortschritte, die das Chörli in letzter Zeit gemacht hat. (Vielen Dank für den Aufsteller!) 

Als Tagespräsident wurde Ehrenmitglied Ernst Bänziger vorgeschlagen und gewählt. Ernst Bänziger hält dem Appenzellerverein schon seit über 50 Jahren die Treue.
Bevor er zu den Wahlen des Vorstandes schritt, richtete er einige Worte des Dankes an den Vorstand. Da keinerlei Demissionen vorlagen, konnte das Wahlgeschäft speditiv erledigt werden.
Christian Signer dankte seinen Vorstandsmitgliedern für ihre grossartige Mitarbeit. Speziell erwähnte er Kurt Ramseier, der vor einem Jahr in den Vorstand gewählt wurde. Mit Aufmerksamkeit kümmert er sich um das neu geschaffene Ressort „Mitgliederbetreuung“. Über seine Tätigkeit hat Kurt Ramseier in der „Appezeller-Poscht“ ausführlich berichtet. Einen besonderen Dank galt auch Hansruedi Alder, der die schöne, interessant gestaltete Homepage betreut. (www.appenzellerverein.ch)  

Unter dem Traktandum 9: Jahresprogramm, ebenfalls in der „Appezeller-Poscht“ aufgeführt, stellte der Präsident die verschiedenen Aktivitäten vor. Der Vorstand würde sich sehr darüber freuen, wenn möglichst viele Vereinsmitglieder an den Anlässen mitmachen würden.

Aus der Mitte der Mitglieder stellte Marianne Bodenmann, Präsidentin des „Gemischter Chor des Appenzeller-Vereins Basel und Umgebung“ eine Untersektion des Hauptvereins, den Antrag auf eine Änderung des Namens: „Gemischter Chors des Appenzeller-Vereins Basel“. Sie begründete den Antrag der Namensänderung und plädierte dafür, dass der Chor in Zukunft den neuen Namen

„APPEZELLERCHÖRLI“

trägt. Nach reger Diskussion wurde darüber abgestimmt und der neue Name mit grossem Mehr bestätigt.
Ab sofort wird der Chor den gefällig klingenden Namen Appezellerchörli Basel tragen. Der Präsident liess es sich nicht nehmen, indem er eine übergrosses Plakat mit dem neuen Namenszug enthüllte. 

Unter dem Traktandum 12 standen die Ehrungen.
Hans Kellenberger wurde für 25-jährige Vereinszugehörigkeit zum Freimitglied ernannt.
Für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit wurden folgende Mitglieder mit einer Urkunde und einem kleinen Geschenk geehrt:

Ehrenmitglied Margrit Degen

Hans Eugster
Max Güntert
Sonja Heppler
Irma Hollinger
Fritz Leibundgut
Anny Wyssbrod
 

Für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit
Ernst Bänziger 

55 Jahre
Armin Geiger 

60 Jahre
Frau Kappeler –Stark 

Clemens Locher, als ältestes Mitglied mit 62 Vereinsjahren, wurde für seine Treue ebenfalls erwähnt und mit einem kleinen Geschenk geehrt. 

Bei anschliessendem gemütlichen Zusammensein und einem fakultativen Nachtessen fand der Anlass seinen Ausklang.

Dem Wirteehepaar Fröhlicher vom Rest. Rheinfelderhof sei an dieser Stelle für die Gastfreundschaft herzlich gedankt. 

„Bliibid gsond und bis zum nöchschte Mol“

Euer Berichterstatter Peter Frick

 

 

Liebesgruss ans .......


 

Neujahrsapéro 2005 

Der Neujahrs-Apéro des Appenzellervereins Basel und Umgebung fand am Freitag, 7. Januar 2005 im Haus "Zum Hohen Dolder " statt. Das altehrwürdige, über 700 jährige Haus, mit einer bewegten Vergangenheit, steht in Basel an der St. Alban-Vorstadt 35.

Der Einladung des Vorstandes folgten über 50 Vereinsmitglieder, die im ersten Stock, in der grossen Stube, durch den Präsidenten, Christian Signer begrüsst wurden. Mit einem guten Tropfen wurde auf das neue Jahr angestossen und gute Wünsche ausgeteilt. Beatrice und Jürg Geering hatten wiederum eine grosse Anzahl feiner „Häppli“ und Canapes zubereitet, die allen mundeten. Ihnen sei für den Einsatz und die grosse Arbeit herzlich gedankt.

In kurzweiliger Art brachte uns Ruedi Andreatta die Geschichte des Hauses „Zum Hohen Dolder „ etwas näher. So erwähnte er unter anderem, dass das Gebäude in den Jahren 1545-47 einer umfassenden Renovation unterzogen wurde. Dabei wurden die Maler Maximilian Wischack und Matthäus Hahn aus Schaffhausen beigezogen, die auf der Ostwand der grossen Stube Tells Apfelschuss, den Tellensprung und den Rütlischwur darstellten.

Nach diesen kurzen aber interessanten Erläuterungen gab es genügend Zeit zum Plaudern und gemütlichen Beisammensein.

Anstelle eines Unkostenbeitrages wurde für die Seebeebenopfer in Asien gesammelt. Unser Präsident konnte einen Betrag von Fr. 380.—der Glückskette überreichen. Es war ein schöner Anlass zum Jahresbeginn. Dem Vorstand und den Helfern sei dafür herzlich gedankt.

 

Blibid gsond und alles Gueti, bis zum nöchschte Mol,

Euer Berichterstatter Peter Frick

 


 

Weihnachtsfeier des Appenzeller-Vereins Basel und Umgebung

 

Die Weihnachtsfeier des Appenzellervereins Basel und Umgebung fand erstmals im Saal des Rest. Seegarten im Park im Grünen 80 statt.
Christian Signer, der Präsident, konnte am Sonntag, 12. Dezember 2004, gegen 1700 Uhr, eine grosse Anzahl von Vereinsmitgliedern und Gästen begrüssen.

Die schlichte, aber sehr schöne Feier, wurde durch zwei passende Gedichte von Ueli Rüd eröffnet. Ueli konnte leider nicht anwesend sein, stellvertretend wurden sie deshalb von Ruedi Andreatta vorgetragen. Die beiden Gedichte : "D'r neu Schlittä und d' Uusläufer-Wiänacht" erzählen aus früheren Zeiten. Sie lassen Bilder vergangener Jahre aufleben und manch anwesendem Mitglied wurde warm ums Herzen, wurden doch bei einigen Erinnerungen ähnlicher Begebenheiten aus eigener Kindheit wach. Mir ist es jedenfalls so ergangen!

Der Auftritt des Kinderchors Oberwil unter der Leitung von Frau Brigitte Witschi setzte der Weihnachtsfeier einen ganz besonderen Glanzpunkt auf. Es war rührend zu sehen und zu hören, wie die 6 - 13 jährigen Mädchen und Buben mit viel Einsatz und Eifer, und dazu mit grosser Disziplin, ihre Lieder vortrugen. Nochmals ein ganz grosses Bravo und herzlichen Dank für die erquickenden Darbietungen.  

Kaum hatte der Kinderchor den Saal verlassen, machte St. Nikolaus, der im Appenzeller-Verein bereits zur schönen Tradition geworden ist, mit seinen beiden Helfern, den Zwergen "Zwuckel und Zwackel" die Aufwar-tung. Währenddem die Zwerge an den Tischen Nüsse verteilten, beschenkte St. Nikolaus einige besonders engagierte Mitglieder. Die Sängerinnen und Sänger des gemischen Chors des Appenzeller-Vereins erhielten ein "Chlausensäckli". Mit dem Lied "Alleluja" und einem Kanon bedankte sich der Chor!

Mit der Ermahnung an die Anwesenden, sich für ein schönes und friedliches Zusammenleben mit allen Mitmenschen einzusetzen, verabschiedete sich der St. Nikolaus und verschwand in Richtung Schwarzwald...

Auch ihm und den Zwergen für sein Kommen ein herzliches Dankeschön. 

Francesca De Felice, unsere Chorleiterin, diesmal am Klavier, begleitet von Milo Condello, Saxophon und Klarinette, verschönerten die Weihnachtsfeier mit zwei Stücken aus ital. Filmen, einer neapolitanischen Tarantella, sowie drei schweiz. Volksmusikstücken. Ein wahrer Ohrenschmaus. 

Am Schluss der verschiedenen Darbietungen ehrte der Präsident den Redaktor und Herausgeber der "Appenzeller-Post", Jakob Bodenmann, mit einem schönen Geschenkkorb für sein grosses Engangement und seinen unermüdlichen Einsatz.  

Ein feines Nachtessen rundete den gemütlichen Abend ab.

Ich möchte es nicht versäumen, Beatrice Geering für die vielen selbstge-backenen Anissterne, die den gedeckten Tisch schmückten, ganz herzlich zu danken. In der heutigen Zeit ist es wahrlich selten, dass sich jemand derart zeitaufwändig für einen Verein engagiert!! 

Die Weihnachtsfeier der "Appenzeller" war auch diesmal ein schöner Anlass. 

Bliibid gsond, bis zum nöchschte Mol,

Euer Berichterstatter Peter Frick

 


 

 

Bericht zum Begegnungstag in Zürich

Zum Bericht der Delegiertenversammlung AVCH
Verfasser Markus Gürber
Zum Bericht der Wanderung 04
Verfasser Ernst Keller

107. Hauptversammlung des Appenzellervereins Basel und Umgebung 2004

 

Im Rest. Rheinfelderhof in Basel, fand die 107. Hauptversammlung des Appenzellervereins Basel und Umgebung statt.
Der Präsident, Christian Signer eröffnete die Versammlung und gab als erstes Ueli Rüd, dem "Vereins-Poeten" das Wort. Ueli trug wie immer, in spassiger Art ein lustiges Gedicht vor, das man aber auch von einer ernsten Seite her betrachten konnte und deshalb auch zum Nachdenken anregte.
Nach diesem "Prolog" erfolgte die offizielle Begrüssung. Besonders "wöllkomm" hiess Christian Signer die Ehrenmitglieder und die Neumitglieder, die er namentlich erwähnte. Einen ganz besonderen Gruss richtete er an Edwin Heppler, Präsident des Thurgauervereins BS und an Urs Müller, Präsident des St. Gallervereins BS. In der anschliessenden Einleitung hielt Christian Rückschau auf das vergangene Vereinsjahr. Dabei kam er auch auf die politischen Ereignisse, die Nationalrats- und Bundesratswahlen zu sprechen.
Damit dem Präsidenten aber nicht der Vorwurf gemacht werden konnte, er hätte halt am Anfang der Versammlung etwas zügiger vorwärts machen müssen, ging er anschliessend "wädli" zu den Sachgeschäften der Traktandenliste über.
An dieser Stelle kann gesagt werden, dass Christian Signer die Versammlung wiederum mustergültig vorbereitet hatte und er demzufolge die einzelnen Traktanden zügig voranbringen konnte.
Das Protokoll der 106. Hauptversammlung wurde durch einstimmiges Handmehr genehmigt und der Aktuarin, Frau Rosmarie Meier-Keller verdankt. Bei den Mutationen konnten 15 neue Mitglieder in den Verein aufgenommen werden,
gegenüber 13 Austritten und drei Todesfällen.
Unter dem Traktandum 4 wurde die Jahresrechnung behandelt. Der Kassier, Markus Gürber, erläuterte detailliert die Zahlen der Buchhaltung und nachdem der Revisorenbericht verlesen war, wurde die Jahresrechnung einstimmig genehmigt. Mit grossem Applaus wurde Makus Grürber für seine gute Arbeit und die sorgfältig geführte Kassa herzlich gedankt. Auf Grund der gesunden Finanzlage konnte der Jahresbeitrag auf der bisherigen Höhe belassen werden. Nach einer kurzen Pause konnte zum Wahlgeschäft geschritten werden. Ehrenpräsident Jakob Bodenmann wurde zum Tagespräsidenten gewählt. Da die bisherigen Mitglieder des Vorstandes sich zur Wiederwahl stellten, konnte das Wahlgeschäft speditiv erledigt werden. Der Vorstandes stellte den Antrag, in der Person von Kurt Ramseier, den Vorstand um ein Mitglied zu erweitert. Der Grund dafür ist: Seit Jahren versucht der Vorstand mehr oder weniger erfolgreich die kranken und betagten Mitglieder zu besuchen. Aufgrund einer recht starken Belastung durch den Verein ist es aber häufig nur beim Wunsch geblieben. Kurt Ramseier hatte sich anerboten, das Ressort "Mitgliederbetreuung" zu übernehmen. Die Idee wurde von der Versammlung begrüsst und Kurt Ramseier einstimmig in den Vorstand gewählt. Nach dem Wahlgeschäft dankte Christian Signer allen Mitgliedern für das Vertrauen und dem Vorstands für ihre grossartige Mitarbeit. In den Dank schloss er auch Ehrenmitglied Marianne Bodenmann, als Präsidentin des gemischten Chor ein. Unter dem Traktandum 9 wurde das Jahresprogramm 2004 vorgestellt (wurde in der "Appenzeller-Post" bereits veröffentlicht). Ein weiterer Punkt waren die Berichte der Kantonalvereine Basel und des Schweiz. Appenzellervereins.
Unter dem Traktandum: Anträge, stellte der Vorstand deren drei vor.
Er schlug nach vorgängiger Diskussion und sorgfältiger Abwägung an einer Vorstandssitzung, drei verdiente Mitglieder zur Wahl zu Ehrenmitgliedern vor.

Zu neuen Ehrenmitglieder wurden gewählt:

Margrith Preisig, Vreni Preisig und Bruno Alder. Herzlich Gratulation!

Zum Freimitglied, nach 25-jähriger Vereinszugehörigkeit wurde Edwin Heppler ernannt.

Für 40-jährige Vereinszugehörigkeit wurden folgende Mitglieder geehrt:

Dütschler Werner, Krüsi Hansruedi, Müller Heinz.

Als "dienstältestes Mitglied", d.h. 73 Jahre Mitgliedschaft im Appenzellerverein Basel, wurde Max Tanner erwähnt. Leider konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein.
Wir wünschen recht gute Besserung !

Zum Schluss der Versammlung dankte Christian Signer allen Mitgliedern, die regelmässig an den Vereinsanlässen dabei sind, oder in irgend einer Weise mitgeholfen haben, das vergangene Vereinsjahr zu gestalten. Er dankte aber auch denen, die zwar die Anlässe seltener besuchen, aber durch ihre Mitgliedschaft, dem Verein trotzdem eine wichtige Stütze sind. Ein grosses "Dankschön" ging an alle Gönner, Inserenten und Sympathisanten für ihre wertvolle Unterstützung.

Am Schluss der Hauptversammlung wurden durch den gemischten Chor zwei Lieder und ein "Zäuerli" vorgetragen. 

"Bliibid gsond, bis zum nöchschte Mol"

Euer Berichterstatter, Peter Frick

 

 


 

 

Der Appenzellerverein Basel und Umgebung feiert die Landsgemeinde, mit dem "Worschtmöhli". 

Pünktlich um 12:00 Uhr und das immer am letzten Sonntag im April beginnt in Appenzell die Innerrhoder Landsgemeinde. Zu dieser Zeit war das Ehrenmitglied Bruno Alder vom Appenzellerverein Basel und Umgebung schon längst von Basel her in Appenzell eingetroffen. Bruno Alder hatte sich auch in diesem Jahr für den Appenzellerverein Basel als Berichterstatter der Landsgemeinde zur Verfügung gestellt. Er beobachtete das Geschehen vor und während der Volksversammlung in Appenzell. Am späteren Nachmittag kehrte er dann zu den versammelten Vereinsmitglieder ins Gundeldinger Casino nach Basel zurück. In einem interessanten Abriss orientierte er über das Geschehen rund um "den Ring und Stuhl" und schilderte in appenzellischem Dialekt einige Eigenheiten dieses Anlasses. Dabei erwähnte er auch, dass heuer zum ersten Mal seit über vier Jahrzehnten, ein neues Mitglied der Regierung, durch Auszählen und nicht durch Handmehr gewählt wurde. Allein dieses Wahlprozedere habe über eine halbe Stunde in Anspruch genommen, mussten doch die über 3000 Innerrhoder Frauen und Männer die im Ring versammelt waren den Platz verlassen, um an vorbestimmten Toren gezählt zu werden.

Einer Tradition folgend, hatte der Vorstand des Appenzellervereins Basel und Umgebung, unter dem Präsidenten Christian Signer zur Landsgemeindefeier, verbunden mit dem obligaten "Worschtmöhli" ins Gundeldinger Casino in Basel eingeladen. Dieser schönen Tradition folgten viele Vereinsmitglieder. Zum Auftakt der Feier wurde gemeinsam das Appenzeller Landsgemeindelied gesungen. Der Anlass wurde durch die Appenzeller Streichmusik Ausserberg aus Riehen BS, unter der Leitung von Franz Osswald und dem gemischten Chor des Appenzellervereins Basel, unter der Leitung von Francesca De Felice, musikalisch untermalt und begleitet. Die obligaten original "Südwörscht und Schüblig" "vo dobe" wurden auch dieses Jahr serviert und auch ein Tänzlein zu einem Wälzerli fehlte nicht. Der gediegene, schöne Anlass fand gegen 22:00 Uhr seinen Abschluss.

 

"Bliibid gsond und bis zum nöchschte Mol"

Euer Berichterstatter, Peter Frick

 

 

 

 


 

 

Am Neujahrs-Apéro 2004, mit dem Appenzellerverein Basel und Umgebung. 

Freitag, 9. Januar 2004, ab 1730 Uhr, fand in der Liegenschaft Brunngässlein 8 in Basel, der fast schon obligate Neujahrs-Apéro des Appenzellervereins Basel und Umgebung statt.
Der Präsident, Christian Signer, hatte mit einem Helferstab im Gebäude des Teppichgeschäfts Schuster, einen schönen, hellen Raum im 1. Stock kurzfristig in ein "Appezeller-Stöbli" verwandelt.
Geplant war der Apéro ursprünglich im "Haus zum hohen Dolder" an der St. Alban-Vorstadt. Infolge besonderer Umstände musste die Lokalität gewechselt werden; Es lag eine Doppelvermietung vor.
Nichtsdestotrotz folgten der Einladung des Vorstandes über 60 Vereinsmitglieder und Angehörige. Jürg und Beatrice Geering hatten ein schönes Buffet vorbereitet, und so konnten wir bei Speis und Trank gemeinsam auf das angefangene Jahr 2004 anstossen.
Für den schönen und durchaus gelungenen Anlass im neuen Jahr bedanken wir uns herzlich und freuen uns bereits auf den Nächsten! 

Bliibid gsond und bis bald

Euer Peter Frick

 


 

 

Adventskonzert des Appenzellervereins Basel und Umgebung in der Leonhardskirche. 

Am Samstag, 13. Dezember 2003, 1900 Uhr, fand in der Leonhardskirche in Basel ein öffentliches Advents-Konzert statt. Organisiert wurde es vom Appenzeller-Verein Basel und Umgebung. Die musikalische Leitung hatte Dölf Mettler aus Appenzell, der auch in Basel bestens bekannt ist, hatte er doch schon im Jubiläumsjahr des Appenzeller-Vereins, ein erfolgreiches Konzert in der Elisabethenkirche durchgeführt.
Das Konzert wurde von etwas mehr als 500 Besuchern genossen. Es sangen und musizierten die Hobbysänger Appenzell, der Gemischte Chor Eggerstanden, das Appezöller Vocal-Quartett "Chleeblatt", ein Alphorntrio, die Originalstreichmusik Geschwister Küng. An Orgel und Klavier begleitete Cyrill Fäh.

Mit einer kurzen Ansprache durch den Ehrenpräsidenten des Appenzeller-Vereins Basel und Umgebung, Jakob Bodenmann, wurde das Konzert eröffnet. Er hiess die Mitglieder des Appenzeller-Vereins Basel, die verschiedenen Delegationen der Appenzeller-Vereine aus anderen Kantonen, der Kantonalvereine, die Freunde des Appenzellerlandes, sowie sämtliche Mitwirkenden herzlich "willkomm". Er bedankte sich bei den Besuchern für ihr zahlreiches Erscheinen, erwähnte dabei auch die Gönner und Sympathisanten, ohne die ein solcher Anlass überhaupt nicht durchführbar ist.
Daniela Mittelholzer verstand es auf herzliche Art, in reinstem Appenzeller Dialekt durchs Programm zu führen und die einzelnen Vorträge anzusagen.
 
Ein Höhepunkt des stimmungsvollen und schönen Adventskonzerts bildete die perfekt spielende Streichmusik der Geschwister Küng, die den Winter von Vivaldi ebenso gefühlvoll und exakt intonierten wie die Eigenkomposition "Wintergeflüster". Das Publikum war wie verzaubert von den feinen Klängen des geisterhaften Stückes "Es geistert auf der Burgruine Clanx".

Nach einem besinnlichen, abwechslungsreichen Liederreigen, gelungenen Alphorndarbietungen und grandiosen Streichmusikklängen verabschiedete sich der Gesamtchor mit einem einfühlsamen Weihnachtslied.

Die Konzertbesucher bedankten sich mit einer Standing Ovation. 

Bliibid gsond – bis zum nöchschte Mol

Eure Peter Frick


 

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