Der Gemischte Chor des Appenzeller-Vereins Basel
lud zur ‚Stobete’ ein.

 

J.B. Am vergangenen Samstag trafen sich Mitglieder des Appenzeller-Vereins Basel und Umgebung mit Gästen schon frühabends zur ‚Stobete’ im hübsch dekorierten Saal des Zwinglihauses im Basler Gundeli. Die Durchführung dieses Anlasses und die Zusammenstellung des Programms lag in den Händen des vereinseigenen Chors.Auf den Auftritt des ‚Echos vom Heuberg’ unter der Leitung von Frau Bea Wackernagel, welches in Original-Formation – zwei Geigen, Cello, Hackbrett und Bass – auftrat, freute man sich ganz besonders. Vor über 25 Jahren in Basel gegründet und seit-her regelmässig aufspielend, überzeugte es auch am ‚Stobeteobed’ mit sauber vorgetragenen Appenzeller-Weisen. Aber auch das abwechselnd mit der Streichmusik auftretende Basler Schwyzerörgeli-Quartett um Walter Salvisberg begeisterte die Zuhörer und vermochte die Stimmung, die einem solchen Anlass eigen ist, zu erzeugen. Sympathisch begrüsst wurden die Anwesenden gemeinsam von Marianne Bodenmann, Präsidentin des Gemischten Chors und Christian Signer, Präsident des Appenzeller-Vereins Basel. Schon beim ersten Auftritt des Chors spürte man, dass er sich unter der Leitung von Francesca de Felice gut auf diesen Abend vorbereitet hatte. Die verschiedenen Lieder, ‚Zäuerli’ mit Talerschwingen und das Schelleschötte kamen beim Publikum gut an. Der Chor, so konnte man hören, werde von Mal zu Mal besser. Unmissverständlich wurde die hohe Qualität und das besondere Engagement der Dirigentin gelobt, nicht minder aber auch der Einsatz von Sängerinnen und Sänger.
Dieser gelungene Abend – selbst ein kleiner Imbiss fehlte nicht – wurde samt Bewirtung und Küche von Helferinnen und Helfern aus den eigenen Reihen bestritten. Es mangelte an nichts – schon gar nicht am grossen Kuchenbuffet – mit gespendeten Kuchen und Cakes, die ganz bestimmt mit besonderer Hingabe im eigenen Herd geformt und gebacken wurden. Allen, die ihren Beitrag zum Gelingen dieses Abends geleistet haben, sei herzlich gedankt. Mit vereinter Kraft ist es den Initianten gelungen, mit diesem stimmungsvollen, gemütlichen Abend auf eine Institution, wie es ein vereinseigener Chor eben ist, hinzuweisen